E-Mail Marketing

23. August 2018

Der Versand von E-Mails bzw. Newslettern dient einerseits der Kundengewinnung, andererseits der Kundenbindung. Viele Unternehmen setzen den Versand von Newslettern ausschließlich in der Form der sogenannten „one-to-many“-Kommunikation ein. Das heißt, eine standardisierte E-Mail wird an beliebig viele Adressaten versendet.

Diese Vorgehensweise kann sehr leicht dazu führen, dass E-Mails im Spam-Ordner landen oder sie der Nutzer als nervig empfindet - und somit der Newsletter vollkommen sein Ziel verfehlt.

Viele Unternehmen stellen sich somit die Frage: Brauche ich für eine effektive Kaufinteressentenansprache eine E-Mail-Software-Lösung? Und falls ja, was muss diese können?

 

Zunächst zur ersten Frage:
Wir nehmen an, es wurde eine Leadmanagement-Strategie aufgesetzt, die Zielgruppensegmente definiert, relevanter Content erstellt und dieser in den passenden Kanälen ausgespielt. Gehen wir weiter davon aus, die neugewonnen Leads haben auf einer Landingpage den für sie relevanten Content gegen die Adressdaten und das Double-Opt-In ausgetauscht.

Jetzt müssten im nächsten Schritt diese Leads manuell weiterbearbeitet werden. Das heißt, man müsste nun jeden Interessenten persönlich anrufen oder mit individuell erstellten Mails kontaktieren.

Ab einer gewissen Größenordnung an Kaufinteressenten, die sich ja jeder Unternehmer wünscht, ist das ganz ohne Software-Unterstützung nicht mehr machbar.

Für eine effiziente Kundengewinnung und –bindung ist es zwingend notwendig, das Nutzerverhalten zu analysieren sowie entsprechende Daten zu sammeln und diese weiterzuentwickeln, bis der Interessent „reif“ für den Vertragsabschluss ist.

Mit einer E-Mail-Software-Lösung adressiert man Leads zwar automatisiert, aber jeden Kontakt verhaltens- und profil-individualisiert. Jeder Interessent befindet sich in einem anderen Stadium des Kaufprozesses. Somit ist es wichtig, dass jeder einzelne personalisiert die seiner Situation im Kaufprozess entsprechenden Angebote (z. B. Whitepaper, eBook, Webinar usw.) erhält. Ein Vorgang, der manuell nur mit sehr viel Aufwand und hoher Fehlerquote zu leisten ist.

 

Nun zum zweiten Teil der Frage:
Was muss eine E-Mail-Software auf jeden Fall können? Hier sind die wichtigsten Funktionen, die ein E-Mail-Marketing-Tool abbilden können sollte:

 

  • effektive Planung, Koordinierung, Verwaltung sowie Kontrolle von allen E-Mail-Kampagnen ermöglichen
  • registrierte Interessentendaten und Verhaltensweisen aktualisieren, verwalten und permanent synchronisieren
  • leistungsfähige Schnittstellen zu CRM-Systemen und Shop-Systemen bieten
  • einen gezielten, medienübergreifenden und individuellen Dialog mit Kunden und Interessenten sicherstellen
  • dynamisches Anpassen von hochrelevanten Informationen in Echtzeit erlauben, entsprechend des Userverhaltens und der jeweiligen Phase des Kaufzyklus, in der sich der Interessent befindet
  • relevante Informationen zum für den Nutzer optimalen Zeitpunkt durch Versandzeitoptimierung zur Verfügung stellen
  • automatisierte Übergabe des Interessenten an den Vertrieb und das CRM-System bei Erreichen des eingestellten Schwellenwertes sicherstellen

 

Die Automatisierung des Prozesses ist also nur ein Vorteil einer solchen Software. Ebenso entscheidend sind die Funktionen zur Entwicklung, Qualifizierung und Übergabe des Interessenten an den Vertrieb. Sie generieren nicht nur mehr Leads, sondern sie steigern den Umsatz bei niedrigeren Kosten.

 

Um auf die Ausgangs-Fragestellung zurück zu kommen:
Brauche ich eine E-Mail-Marketing-Software?

Ja, wenn man mehr qualifizierte Leads generieren möchten, braucht es eine Software-Lösung! Welche Lösung individuell optimal ist, muss  entschieden werden, wenn die Vertriebsziele, der Leadmanagement Prozess und die Customer Journey festgelegt sind.

Gerne beraten wir sowohl bei der Entwicklung der Leadmanagement-Strategie als auch bei der Auswahl der passenden E-Mail-Software-Lösung.

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